Android 2.3 Vorstellung auf der Web 2.0 Summit 2010?

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Die nächste Android-Version unterstützt NFC-Chips für das Bezahlen mit dem Smartphone Googles CEO reagierte beim Web 2.0 Summit 2010 in San Francisco auf die Frage nach Android, indem er ein “noch nicht angekündigtes” Smartphone aus der Tasche zog. Dank seiner auffallend kurvigen Form erinnerte es eindeutig an die geleakten Aufnahmen eines Samsung Nexus S. Als Betriebssystem zeigte sich offenbar ein Android Gingerbread “pur” ohne die Bedienoberfläche eines Herstellers. Auf einen eindeutigen Termin für Android 2.3 “Gingerbread” aber wollte Schmidt sich noch immer nicht festlegen. Mehr als “in den nächsten Wochen” ließ er sich nicht entlocken, obwohl Google in den letzten Tagen und Wochen alles unternahm, um Erwartungen zu wecken. Schmidt wollte die Spannung während der Konferenz ganz offensichtlich weiter aufbauen und lenkte die Aufmerksamkeit vor allem auf ein neues Feature, die in der kommenden Android-Generation unterstützte Near Field Communication (NFC). Diese drahtlose Übertragungstechnik baut auf Standards wie RFID und Bluetooth auf und ist auf eine Reichweite von wenigen Zentimetern ausgelegt. Dabei ist die kurze Distanz ein Merkmal für die Sicherheit, da Verbindungen so gut wie nicht auszuspähen sind. Smartphones statt Kreditkarten NFC verhält sich im passiven Modus wie eine Smartcard, ermöglicht aber auch den aktiven Datenaustausch zwischen Geräten. Eine besonders naheliegende Anwendung ist das berührungslose Bezahlen: Das Mobiltelefon ist nur in die Nähe eines Lesegerätes zu halten, die Zahlung durch eine Eingabe zu bestätigen. Smartphones mit NFC-Chip könnten damit die zusätzliche Funktion von Kreditkarten übernehmen, verbunden mit größerer Sicherheit. Google setzt ganz auf E-Commerce, aufbauend auf den Plattformen Android und Chrome OS: “Es gibt vermutlich sehr interessante digitale Güter und Business-Chancen, die auf den Plattformen zu bauen wären, über die wir sprechen.” Der kleine Unterschied zwischen Android und Chrome OS Im Gespräch mit Tim O’Reilly und John Batelle sowie in einer folgenden Fragerunde mit Journalisten ging es um breite Themenfelder, nicht zuletzt um die sich verschärfende Konkurrenz zwischen Google und Facebook. Fast unvermeidlich kam die Unterhaltung am Ende zurück zu Googles Betriebssystemen mit der konkreten Frage nach dem Unterschied zwischen Android und Chrome OS. Schmidt nannte es eine gute Frage und versuchte sich mit einer einfachen Definition: Android ist besonders für Geräte mit Touchbedienung geeignet. Chrome OS hingegen wurde explizit für Eingaben mit der Tastatur entwickelt, insbesondere für Netbooks. Da beide Betriebssysteme als Open Source veröffentlicht werden, müssen experimentierfreudige Hersteller aber nicht lange fragen und können Chrome OS auch auf Tablets oder größeren Geräten einsetzen.

Lars

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