HTC stellt neues Geräte vor

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HTC Deutschland.

Was HTC da auf der MWC präsentiert ist nicht wirklich neu.

So sollen das Jahr das HTC ChaCha, HTC Salsa (was beides Facebook Smartphones sind) das HTC Wildfire S, Desire S, Incredible S und das Tab HTC Flyer herauskommen.

Bis auf das Tab finde ich nicht wirklich was neues.

HTC ChaCha

Das im klassischen Blackberry-Design gehaltene HTC ChaCha hat unterhalb seines 2,6 Zoll großen Touchscreens eine vollwertige Qwertz-Tastatur; zwischen Bildschirm und Tastatur macht das Gehäuse einen leichten Knick. Der TFT-Bildschirm löst Inhalte mit 480 x 320 Pixel auf.

Dank der Frontkamera ist das ChaCha bereit für Video-Chats, der rückseitig verbauten 5-Megapixel-Kamera steht eine kleine Leuchtdiode als Blitzersatz zur Seite. Der Snapdragon-Prozessor taktet mit 600 MHz, RAM und ROM sind mit 512 MB angegeben. Die weiteren Ausstattungs-Feature erfüllen mit GPS, WLAN und HSPA den aktuellen Standard.

Das HTC ChaCha soll im zweiten Quartal 2011 an den Start gehen, der Preis wird bei 319 Euro liegen.

HTC Salsa

Das Gehäuse des HTC Salsa soll aus Aluminium gefertigt sein und handliche Ausmaße haben, somit dürfte das Salsa vom Formfaktor her in die Fußstapfen des eleganten HTC Legendtreten. Anders als das ChaCha, hat das Salsa keine mechanische Volltastatur, dafür jedoch einen deutlich größerenBildschirm mit 3,4 Zoll in der Diagonalen; die Auflösung beträgt auch hier 480 x 320 Pixel.

Auch das Salsa ist mit zwei Kameras ausgestattet, eine Frontkamera für Videotelefonie und die obligatorische 5-Megapixel-Kamera samt Blitzersatz auf der Rückseite desSmartphones. Die inneren Werte sind mit einem 600-MHz-Prozessor und 512 MB RAM und ROM identisch mit dem ChaCha.

Das HTC Salsa soll gemeinsam mit dem ChaCha im zweiten Quartal 2011 in die Läden kommen und wird 389 Euro kosten.

HTC Desire S

Das Desire S wird mit der aktuellesten Android Plattform ausgeliefert werden, außerdem bietet das Desire S eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz, die auch HD-Videos im Format 720p aufzeichnen kann. Zudem bietet die neue S-Variante der beliebten Desire-Serie einen 3,7-Zoll-Touchscreen in S-LCD-Bauweise. Ein 1-GHz-Prozessor (Snapdragon 8255), A-GPS, WLAN(b/g/n) und Bluetooth 2.0 zählen laut Hersteller ebenfalls zur Ausstattung.

HTC Wildfire S

Das HTC Wildfire ist ein Einsteiger-Smartphone, das sich vor allem an die jungen Nutzer wendet. Dies ist vor allem an der engen Verzahnung mit sozialen Netzwerken erkenntlich. Das Wildfire S verfügt über ein 3,2 Zoll großes HVGA TFT Display, das eine Auflösung von 320 auf 480 Pixel unterstützt. Das ursprüngliche Wildfire ist nur mit einem QVGA-Bildschirm (240 auf 320 Pixel) ausgestattet.

HTC Incredible S

Das Smartphone läuft mit der Android-Version 2.2 Froyo und der darüber liegenden Nutzeroberfläche HTC Sense. Das OS soll sich jedoch in Kürze auf Android 2.3 (Gingerbread) updaten lassen. Bedienen lässt sich das Incredible über einen 4 Zoll großen Super-LCD-Bildschirm mit WVGA-Auflösung. Eine 8-Megapixel-Kamera mit Doppel-LED-Leuchte und Autofokus sorgt für Foto-Tauglichkeit. Videos nimmt das Smartphone auch in HD-Qualität (720p) auf. Multimedia-Inhalte, etwa HD-Videos lassen sich über eine DLNA-Schnittstelle drahtlos auf TV-Geräte übertragen. An der Frontseite des Handys befindet sich zusätzlich eine 1,3-Megapixel-Kamera für Videotelefonate. Schnelle Internetverbindungen stellt das HTC Incredible über das Mobilfunknetz via HSPA oder über die integrierte WLAN-Schnittstelle (b/g/n) her.

HTC Flyer

Das HTC Flyer ist mit seinem 7-Zoll-Display ein kleinerer Vertreter des Genres und dementsprechend auch sehr handlich: Die Außenmaße betragen 195 x 125 x 12,9 Millimeter und das Gewicht von gerade einmal 420 Gramm lässt viele andere Tablets richtig schwer wirken. Bei der Display-Technik setzt HTC auf S-LCD, die Auflösung beträgt 1.024 x 600 Pixel.

Android-System mit Update-Option


Angetrieben wird das Tablet von einem Qualcomm-Prozessor mit 1,5 GHz, dem 1.024 MByte RAM zur Seite stehen. Der interne Speicher ist mit 32 GByte ohnehin schon recht üppig bemessen, kann aber durch MicroSD-Karten um bis zu 32 GByte erweitert werden. Für die Kommunikation mit Datennetzen bietet das HTC-Flyer HSPA+ mit Datenraten von bis zu 14,4 Mbit/s im Downstream und 5,76 Mbit/s im Upstream, sowie WLAN b/g/n und Bluetooth 3.0. Abgerundet wird das Hardware-Angebot mit einer 1,3 Megapixel Kamera auf der Vorderseite, einer 5 Megapixel-Kamera plus LED-Blitz auf der Rückseite, integriertem GPS und einem Akku mit 4.000 mAh der rund vier Stunden kontinuierlicher Video-Wiedergabe gewährleisten soll.

In Sachen Software setzt HTC, wie die meisten Mitbewerber, auf Googles Android. Allerdings kommt auf dem Flyer die Version 2.4 zum Einsatz. Diese entspricht laut HTC in Sachen Funktionsumfang der Version 2.3 Gingerbread, wurde aber um einige Stabilitäts- und Performance-Updates ergänzt. Ein Update auf Honeycomb, die Tablet-optimierte Version 3.0 von Android, will HTC so schnell wie möglich nachliefern. Viele Bedien-Vorteile, die Honeycomb mit sich bringt, soll der Nutzer aber dank der HTC-eigenen Oberfläche Sense bereits im Auslieferungszustand nutzen können.

Serious Gaming auf dem Tablet?

Auch wenn die zuvor genannten Features des HTC Flyer bereits attraktiv klingen, so unterscheiden Sie das Tablet kaum bis gar nicht von den zahlreichen anderen Neuvorstellungen des MWC. Komplett eigene Wege geht HTC allerdings beim Bedienkonzept: Trotz kapazitivem Touchscreen, kommt beim Flyer auch ein Stylus zum Einsatz. Mit Hilfe dieses Stiftes und einer HTC Scribe genannten Technologie kann man so beispielweise Notizen erstellen oder Bilder malen. Die Notizen können auch an Websites „angeheftet“ oder mit dem beliebten Cloud-Dienst Evernote synchronisiert werden.

Ein absolutes Novum auf dem Tablet Markt ist zudem die Integration von OnLive in das HTC Flyer. Der Cloud-Gaming-Dienst streamt Spiele von einem Server auf das Tablet. Dabei wird die komplette Rechenleistung durch den Server, auf dem das Spiel installiert ist, übernommen und lediglich das Video-Signal zum Tablet übertragen. Vom Tablet aus werden wiederum die Steuerungsbefehle an den OnLive-Server gesendet, wodurch man laut HTC auf dem Flyer (eine gute Internet-Verbindung verausgesetzt) sogar Titel wie Assassin’s Creed II flüssig spielen kann. Falls einem das Display dafür zu klein ist, lässt sich das Bildsignal alternativ auch per HDMI-Ausgang oder DLNA auf einen Fernseher übertragen.

Das HTC Flyer soll Mitte des zweiten Quartals 2011 in Deutschland erscheinen und verhältnismäßig günstige 499 Euro kosten.

Quelle: Chip.de

Lars

About Lars

Bin 34 Jahre alt und blogge seit 2008 aktiv. Technik ist in aller Form das was mich interessiert und versuche immer ein bisschen drüber zu schreiben.