Wo das bloggen hingeführt hat

Habe heute per Zufall einen Artikel gelesen wo es um die Entwicklung des Bloggens geht. Von einem kleinen persönlichen Blog, wo man seine Dinge aufschreibt um diese nicht zu vergessen, bishin zu Blogs die über Technik, Kosmetika oder andere Dinge bloggen. Und auch darum das es immer mehr oberflächlicher wird, rein aus dem Profitgedanken raus. 

So denke ich auch, es geht nur noch um die Klicks da diese Traffic und Umsatz generieren. Da kommt auch wieder Clickbait mit ins Spiel. Hatte dazu letzte Woche einen Interessanten Beitrag von Mobilegeeks gelesen. Clickbait zeichnet sich mit reißerichen Überschriften aus. Also das Niveau was auch die Zeitung mit den 4 Buchstaben auf roten Grund ganz gut kann. Ebenso sei erwähnt, auch wenn es kein Blog direkt ist, Chip.de. Ein echtes Paradebeispiel dazu. Früher habe ich die Seite gemocht. War Anlaufadresse für Windowsfragen und Software. Inzwischen rate ich davon ab, denn selbst die Programme sind mit Adware gespickt. 

Ich selber schreibe auf diesem Blog seit knapp 10 Jahren. Einfach so aus dem Spass heraus und um angeeignete Dinge nicht zu vergessen. Das die Leser manche Dinge echt gut finden sehen ich an Zugriffszahlen von 3-5  Artikeln. Vielleicht sind es auch ein paar mehr. 😀 Der Rest verschwindet in der Versenkung. Denn meine Artikel sind aus der Laune raus geschrieben ohne daran zu denken „Ich muss das jetzt so und so schreiben, damit ich Klicks gekomme“. 

Hatte schon mehrfach gedacht diesen Blog endgültig an den Nagel zu hängen, denn mit den großen mitschwimmen mag ich nicht und kann ich auch nicht. Bisher habe ich diesen Schritt nicht gewagt,obwobl dieser nur ein Mausklick weit weg ist. 

Vielleicht kommt ja mal wieder eine Zeit wo Leser auch mal auf die kleineren Blogs achten, denn dort kann der Content auch ganz gut sein. 

Was meint ihr dazu? 

2 thoughts on “Wo das bloggen hingeführt hat

  1. Evy Heart

    Der Artikel ist krass, aber man sollte das nicht verallgemeinern. Als kleine Buchbloggerin mit einem Interesse für Schminkblogs sehe ich vor allem zwei Dinge: Differenzierung. Und Macht.

    Die Firmen haben erkannt, welche Macht Blogs haben, besonders, wenn sie sich mit schnelllebigen Gütern wie Mode oder Schminke oder Essen beschäftigen. Solche Blogs nähern sich immer mehr Produkten der Werbung an. Während Werbeleute Blogs als Möglichkeit sehen, Nähe zum Konsumenten aufzubauen und subtiler zum Kauf anzuregen. Die Grenze zwischen „Ich möchte (finanziell) mit meinem Blog erfolgreich sein“ und „Ich glaube daran, dass ich Leute mit meinem Blog beeinflussen und das in einen Vorteil umsetzen kann“ ist schmal.

    Bei Buchblogs geht die Entwicklung langsamer voran und in eine leicht andere Richtung (soweit ich das beurteilen kann) Den Verlagen ist durchaus bewusst, dass hinter einem Buch mehr steckt und dass Marketing nur dann authentisch ist, wenn es von Herzen kommt. Deswegen können die Blogger selbst entscheiden, welches Buch sie als Rezensionsexemplar möchten. Natürlich nutzen manche das aus. Und natürlich versuchen die Verlage, Blogger mit schicken Aktionen anzulocken. Aber vom Buchbloggen leben, soweit sind wir noch nicht. Oder nur wenige.

    Besonders Lifestyle und Beauty-Blogs gehen einen Schritt weiter – sie betrachten sich nicht mehr als ein medium, dass von den Unternehmen zufällig beschenkt wird, sondern SIE entscheiden. Erfolg zu haben bedeutet nicht nur, Geld zu verdienen, sondern darauf zu achten, dass die Leser bleiben. Und das Gewissen auch. Ich habe das Gefühl, dass diese Blogs ihren Zenit überschritten haben und zunehmend die Frage kommt: Was mache ich mit dem Geld, dem Status?

    1. larslars Post author

      Danke für seinen Kommentar. Ja klar ist das Krass was ich beschrieben habe, aber es drückt das aus was ich aktuell darüber denke. Bin gespannt wo das noch hinführt.

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